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Stahl und FarbeWas wir erreichen wollen, von den autodidaktischen bildenden zeitgenössischen Künstlern. |
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Für uns Künstler ist Herausforderung immer wichtig. Forderungen an denen wir uns selbst messen können - unsere Grenzen zu erforschen. Im Schaffen wie im Denken.
Es stoßen die Visionen stets wieder an die Limiten unserer technischen Infrastruktur.
Unsere Form der kreativen bildnerischen Arbeit kommt leider nicht mit minimaler
Einrichtung aus.
Wohl lebt die Arbeit eines bildnerischen Künstlers zum Teil von seiner Imaginationsfähigkeit,
aber die gedankliche Arbeit bedarf der Umsetzung in eine Werkform mit Hilfe
von Einrichtungen.
Das trifft vor allem auf die Metallbildhauerei zu.
Die Einrichtung ist teilweise
vergleichbar mit der eines selbstständigen Gewerbetreibenden. Schweißten wir
zuerst kleine Blechstückchen zu Gebilden zusammen so entwickelten sich im Laufe
der Zeit unsere Formatvorstellungen ins Gigantische. Häufig kam es zu einem
Auseinanderklaffen von Vision und Realisierung.
Es ist auch kaum denkbar, daß ein Eisenplastiker und eine Malerin, umgeben von
einem großen Werk und ständig neuen Schrottablagerungen, mit den Dimensionen
von Atelierräumen auskommen.
Kaum denkbar, dennoch derzeit Realität.
Eine stillgelegte Fabrikhalle schwebte
uns vor, ein altes Wirtschaftsgebäude, ein ehemaliges Militärgelände.
Wir suchten Mitstreiter - fanden nicht mal den "Dritten im Bunde".
Zudem stellte uns das Leben mit der bildenden Kunst oftmals vor unüberwindbar
scheinende materielle Hindernisse. All die Träume, Illusionen und Vorstellungen
verwirklicht zu wissen und dieses mit der Tatsache zu vereinbaren, den Lebensunterhalt
mit eben dieser Kunst zu verdienen.
Komme ich doch damit zu dem, was wir erreichen wollen.
Unabhängig davon, ob wir über eine akademische Schulung verfügen, oder uns als
Autodidakten
selbst schulen, bleibt es letztendlich Ihnen, als Betrachter überlassen,
ob Sie das, was Sie sehen oder lesen, als Kunst empfinden, oder nicht.
Wenn Ihnen unsere Arbeiten gefallen und Sie uns fördern möchten,
erteilen Sie uns einen Auftrag, treten Sie mit uns in Kontakt, oder sagen Sie
uns einfach nur Ihre Meinung.
Natürlich können Sie uns auch Ihre Meinung sagen,
wenn Ihnen unsere Arbeiten nicht gefallen.
Auch zukünftig sind wir an einer Zusammenarbeit mit anderen Künstlern interessiert.
Der Einsatz unserer Diamaschine ist im Rahmen von Bühenbildgestaltungen, sogar
mit spezifisch gestalteten Diabildscheiben, möglich.
Theater oder Filmgestaltung wäre als Zusammenspiel denkbar.
Wir sind Anregungen und Anfragen gegenüber aufgeschlossen.
Eines unserer zukünftigen Projekte ist ein Kunstfilmprojekt. Die Realisierung
steht allerdings noch in ferner Zukunft. Der Film betrachtet als schnelle Abfolge,
doch einzelner Bilder stellt eine enorme Herausforderung dar.
Natürlich würden wir auch mit jedem Regisseur zusammen arbeiten, der sich vorstellen
kann unsere Kunst in die Filmrolle einzubringen.
Vielleicht ist es gerade unsere
Autodidaktik, die eine völlig neue filmische Darstellung ermöglicht.
In den Zeiten, in denen wir keine Aufträge haben, treiben wir, sofern die Möglichkeit
besteht, unsere Kunst voran, die aus eigener Intention entsteht.
Was wir insgesamt in der Kunst erreichen können ist ungewiss, da wir noch nicht
einmal alle Möglichkeiten kennen.
Manchmal bin ich selbst erstaunt, wenn ich beim Malen doch noch eine andere
Technik entdecke oder um es auf die Eisenplastik zu beziehen im Schmieden, Formen
selbst, noch ein großes, verborgenes, künstlerisches Potential zu entdecken
ist.
Hennings Forschernatur, ich komme kaum umhin, seine Natur nicht so zu bezeichnen,
ermöglichte uns in der Zusammenarbeit einen Grenzgang in ein neues Stahlmedium.
Seine Arbeit mit einem Luftdruck oder auch Vakuumverfahren, weist ein neues
Spektrum in der Formbarkeit von Stahl auf.
In einigen Werken spielt auch die Rehabilitierung von Abfallmaterial eine Bedeutung.
Vielleicht hat es mehr eine philosophische, denn eine künstlerische Deutung.
Dem Ausgemusterten zu einer neuen Würde verhelfen, das Verbrauchte einer neuen
Verwendung zuführen.
Das heißt allerdings nicht, daß wir irgendwelchen Müll zusammenquetschen und
das für Kunst erklären.
Ferner gilt es natürlich zwischen langfristigen und kurzfristigen Zielen zu
unterscheiden. Einen Teil unserer Ziele, Projekte und Ideen betreffend, habe
ich unter : In Entwicklung - Laufende Projekte beschrieben.
Um einem "Think Big" nachzugehen, möchte ich mit einer Installation auf die
documenta, eine Projektion auf den Reichstag in Berlin und in den kühnsten Träumen
eine Projektion auf das Weiße Haus in Washington machen.
Um ein kurzfristiges Ziel zu nennen, sei die Entwicklung dieser Stahl &
Farbe Page, erwähnt.
Als Computereinsteigerin bin ich natürlich bestrebt
dieses für mich neue Medium als Darstellungsforum, und auch als Kontakt/Kommunikationsebene
zu anderen Menschen zu
nutzen.
Jetzt muss ich noch einen Punkt zum Urheberrecht anbringen.
© Copyright 2000 by Ateliergemeinschaft Stahl und Farbe; Henning Block
& Sylvia Aevermann. Alle Darstellungen, Abbildungen und Werke sind im Rahmen
des Urheberrechtsgesetzes geschützt. Jegliche von uns nicht genehmigte Verwertung
ist unzulässig. Dies gilt auch für die Verarbeitung durch photomechanische Wiedergabe,
Bildträger jeder Art, elektronische und alle weiteren Medien, sowie für auszugsweise
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Zeitgenössische Künstler Sylvia Aevermann und Henning Block.
Atelier für Zeitgenössische, moderne Kunst.
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Datum der letzten Änderung: 17.03.2010