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Stahl und FarbeBilder von den autodidaktischen bildenden zeitgenössischen Künstlern. |
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Neben der entstandenen Liebe zur Eisenplastik, bin
ich der Malerei auch weiterhin in meinem Leben verbunden geblieben. Von jeher
reizt mich das Experimentieren mit
verschiedensten Techniken, Malgründen und Stilrichtungen.
In den Jahren meines Selbststudiums habe ich einiges über verschiedene
Kunstrichtungen erfahren, doch fällt es mir nicht leicht, meine Bilder
konkret einer dieser Richtungen zuzuordnen.
Auf Ausstellungen werden mein Partner und ich oft gefragt "wie viele"
Maler denn daran beteiligt sind.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich froh darüber
bin, das mein Werk als so vielseitig empfunden wird, oder traurig darüber,
daß sich die Werke nicht ineinander spiegeln und für jeden offenkundig
ist, daß dieses nur einem Geist entsprungen ist.
Unter Ölmalerei habe ich verschiedene Werke, aus unterschiedlichen Zeiten zusammengefasst.



Ich halte es für angebracht, auf dieser Bildseite
mit meinen Wurzeln der Malerei zu beginnen, die unverbrauchte "Wildheit"
des Frühwerks.
Die Medusa und
Ohnmächtiger Schrei gehören mit zu
meinen "Frühwerken".
Früher stellte ich mir selbst oft die Frage: "Wer schützt
die Kunst vor dem Künstler? " Etwa, wenn ich voreilig ein Bild
zerstört hatte und später traurig darüber war.
Doch seit einmal militante "Kunstkritiker" in mein Atelier
eindrangen und mir die schwierige Beantwortung der Frage: "Was"
ist Kunst und "wer" ist ein Künstler?, durch die Zerstörung
der Bilder, welche nicht auf Ausstellungen, oder bei Freunden waren, erleichtern
wollten, frage ich mich, ob ich diesen Ausdruck, der die Gemüter
so erregte, noch einmal erreichen kann.
Nun ein Gutes hatte es auch, seither zerstöre ich nur noch in Extremfällen
ein Bild, wenn es mich wütend macht! - Und ich frage nicht mehr
ob es Kunst ist, sondern: Wann?
Das einzig bedauerliche ist, das ich davon keinen Videofilm habe.

Seit der Gründung der Ateliergemeinschaft sind
Kunstkritiken solcher Art allerdings nicht mehr vorgekommen.
Die Grotte ist (für meine Arbeitsweise in privater Intention sonst
unüblich), nach einer Skizze angefertigt.

Ich denke es ist die Aufgabe des Künstlers
Denkkonzepte zu schaffen, Assoziationsketten zu schaffen und Fragen zu stellen.
Vor allen Dingen Fragen zu stellen. Herauszufinden wie die Welt beschaffen
ist. Fragen zu stellen - Nicht: bedingte Antworten zu geben. Ist die Welt dort
zu Ende, wo mein Horizont ist?

Ich denke es ist eine Aufgabe der Künstler ALLES
in Frage zu stellen. Erklärend fragen: was verbirgt sich noch hinter dem
: nachdem. Denn solange niemand das Gegenteil beweisen kann, könnte es
noch eine andere Möglichkeiten geben, die möglicherweise noch nicht
einmal erachtet wurden.

Ob es nun impressionistischer Expressionismus,
monotheistischer Surrealismus, abstrakter Konkretiismus ist. Is muss sein. is
muse sein. is muse in. is muse sinn! Vielleicht nutzen Künstler auch ihre
Bilder als Gedankenstützen, damit sie sich merken, erinnern können,
worüber sie schon nachgedacht haben.
Was sagt eine Malerin über ihre eigenen Bilder? Ja richtig, Interpretationen.
Oh, alle lieben Worte. Worte, Definitionen. Worte die verstanden, interpretiert,
zelebriert oder korrumpiert werden können - Definitionen, definit, finito.


Wenn wir alle, jeder für sich, die Summe dessen
sind, was wir erlernt, erfahren, getan und gedacht haben. Das Ergebnis der Interpretation
des Ganzen, muss eine Malerin, das Ergebnis aller ihrer Bilder sein.


Jede andere Seite dieser Stahl und Farbe Werkschau
ist sozusagen vollendet und dieses Kapitel der Bilder habe ich mir bis zum Schluss
aufgespart. Weil es schwierig ist? Was schreibt eine Malerin über ihre
eigenen Bilder. Wenn ich nicht schreibe, können Sie mich nicht hören.
Sie hören mich doch? Was für Worte kann ich über meine eigene
Kunst sagen?



Wenn jeder von uns ein integraler Teil eines gigantischen
Hologedächtnisses ist, enthält jeder von uns die Information des Ganzen.
Ich meine, was ich dargestellt habe, sehen Sie ja. Stattdessen möchte ich
Ihnen, den Akt des Malens selbst, erklären.

Jetzt - d.h. wenn Sie dieses hier lesen, ist die
Gegenwart schon Vergangenheit. (So wie, als Gestern noch übermorgen
war.)
Jetzt möchte ich den Akt des Malens, wie ein Öffnen in die
Fenster der Zeit beschreiben. Malen selbst ist wie ein Zeitfenster zu öffnen.



Einzutauchen in ein Land, jenseits aller Vorstellungskraft.
Wenn das Bild fertig ist, ist es, wie aus einem Traum zu erwachen.


Doch das Zeitfenster existiert. Jederzeit bereit
sich zu öffnen und zu ermöglichen dorthin zurückzukehren.
Ist es doch eine Frage ob wir Spinnen zertreten, oder ihre Schönheit studieren.


Das Gegenteil von dem, etwas zu verpassen. Natürlich
je älter die Zeitfenster, desto teurer.


Angesichts, des Honorars, spreche ich vielleicht
für alle Künstler von Schmerzensgeld. Wie hoch muss, die Summe
sein, damit der Künstler den Schmerz überwinden kann?
Schmerzgrenze fällt und steigt, je nach sozialer Notwendigkeit.

Wenn es etwas, wie ein kollektives Unterbewusstsein
gibt, können Sie mit Ihren Augen durch meine Bilder, vielleicht etwas sehen,
erfahren - ein Zeitfenster öffnen, dorthin, wo Jenseits aller Worte
ist.


Ist malen doch, wie einzutauchen, wo jenseits aller Worte
ist.
Wo ein Wort der erste Versuch einer Interpretation ist.
Denkkonzepte, die wir dem Leben aufzwängen.



Vernetzt in dem Versuch komplexe Systeme, Denksysteme
zu schaffen. Und damit stehen wir dem Chaos stets näher, als wir gedacht
haben.


Je komplexer ein System ist, desto größer
ist die Wahrscheinlichkeit, daß etwas schief geht.
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Delphinidae Interspezies Romanze 2003 |
"Crack Dein Gehirn" Flash Film Montage mit dem Ölgemälde "Delphinidae Interspezies Romanze" |
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Delphinidae 2009-2011
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Delfine |
Delphin mit Baby |
Delphin mit Babys |



Wenn es etwas wie kollektives Unterbewusstsein gibt,
ist es wichtig, daß Manche nichts tun. NICHT TUN, um den Fluxus aller
Dinge auszugleichen. Die morphogenetischen Felder des kollektiven Unterbewusstseins
durch den Pol der Ruhe auszugleichen.
Zeitfenster - sind es letzten Endes nicht alles Fraktale, die zu einem gigantischen
Puzzle gehören. Das wir noch nicht wissen, oder verstehen.
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Seerosenteich in Giverny |
Seerosenteich in Giverny im Herbst |
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Paint-Shapes The-Eye



Die Kunst ist eine Ergänzung der Wirklichkeit.
Neue Sichtweisen. Eine änderung des Blickwinkels. Ein Verändern des
Sehens. Natürlich können wir Kunst auch als Interporallappenhyperaktivität
bezeichnen oder der Versuch, sich von den inneren Bildern zu befreien.


Sich von jeglichen Abhängigkeiten und Meinungen
befreien. Selbst von der eigenen Meinung zu befreien.



Die flüchtige Zeit in ein Fenster zu transformieren.
Den flüchtigen Moment zu etwas Festen verwandeln.



Kunst ist gesammelte Zeit.
Zeit ist das kostbarste Gut, dessen sich der Mensch bewusst werden kann.


Wenn Kunst: Wissen und Verstehen bedeutet und
Zeit unerläßlich für die Entstehung von Kunst ist, werden Sie
etwas von der gesammelten Zeit wissen und verstehen.


Es geht nicht um ein ästhetisches Endprodukt,
sondern um den Arbeitsprozess oder, im Sinne der Betrachtung, um den Denkprozess,
selbst.
Es sei denn, Sie betrachten ein Bild von jenseits aller Worte her, schlössen
jegliche Assoziationskette aus.


Packten den Verstand am Schlafittchen und betrachteten
das Bild, wie aus einem Isotank heraus, als physisch, sinnliche Erfahrung.
Mir gehört der Strom des Lebens nicht, ich fließe mit ihm.
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Pferde Portrait. Ölgemälde Portrait von Pferd mit Reiterin auf Leinwand. Gegenständliche Malerei, naturalistischer Stil. 2007 |
"Schmetterlinge mit Schlange" gemalt mit fluoreszierender Farbe."
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© Copyright 2000-2011 by Stahl und Farbe
Zeitgenössische Künstler Sylvia Aevermann und Henning Block.
Atelier für Zeitgenössische, moderne Kunst.
Gegenwartskunst, Kunst der Gegenwart. Alle Rechte vorbehalten.
Datum der letzten Änderung: 08.11.2011