Geb.1961 in Glückstadt, lernte Schmied, restaurierte später Oldtimer und Sportwagen, um dann 1988 seine eigentliche Berufung zum Eisenplastiker und Metallbildhauer zu entdecken.
Zu seinen ersten Arbeiten zählen filigrane Draht-und Stahlblechgebilde, anatomische Schädel, bewegliche Flugsaurier und ein Stahldrache. Autodidakt. Zeitgenössischer Künstler.
Geb.1966 in Stadensen, fühlte sich von frühester Kindheit an zur Malerei hingezogen, machte jedoch, da es galt einen Beruf zu lernen, eine Ausbildung im sozialen Beruf, um dann 1987 endlich zur Malerei und Kunst zurückzukehren.
Erste großformatige ölbilder - abgesehen von den Jugendbildern -, Live-Action-Paintings in Verbindung mit Musik, "Peitschenbilder" und Lederkreationen entstanden. Autodidaktin. Zeitgenössische Künstlerin.
Ateliergemeinschaft Stahl und Farbe
Als Henning und ich uns 1991 begegnen sollten, ahnte wohl keiner von uns Beiden, daß diese Begegnung die Grundsteinlegung für eine zukünftige, langjährige Zusammenarbeit bedeutete. Ich war zu dem Zeitraum aus der Stadt aufs Land gezogen, bearbeitet gerade ein Wirtschaftsgebäude, welches ich in ein Atelier umfunktionieren wollte, als einige Musikerfreunde mich baten, mit ihnen eine Performance im Lüneburger Bürgerhaus zu veranstalten.
Ich sagte natürlich gleich zu. Die gigantische Leinwand auf der Bühne zu fixieren bereitete Probleme und einer der Musiker kannte "den richtigen Mann" zur Behebung des Problems.
Das Problem behob ich selbst, (....doch Künstler´s Schicksal war bestellt).
So lernten Henning und ich uns kennen. Wir waren uns auf Anhieb symphatisch, nicht zuletzt deshalb, weil wir die eigene Arbeitswut und Forschergier im Anderen erkannten und erstaunt feststellten, daß wir Beide zur Gattung der Autodidakten zählen.
Beide hatten wir ähnliche Erfahrungen gemacht, wie viel Mut und Durchhaltevermögen der Schritt zum freien Künstlertum fordert, oder wie zermürbend die ständige Konfrontation mit Leuten auf allen Ebenen ist, die gerade der autodidaktischen Kunst gegenüber, skeptisch, unwissend oder ablehnend stehen.
Henning wohnte und arbeitete derzeit in einem alten Wirtschaftsgebäude, in dessen Keller er eine kleine Schmiede und Werkbänke eingerichtet hatte. Man konnte darin zwar nicht aufrecht stehen, aber dafür rund um die Uhr "Lärm machen".
Schon nach ein paar gemeinsamen Arbeitstagen in eben diesem Keller, in denen viele unterschiedliche Arbeitsproben entstanden, offenbarte sich uns ein enormes Potential der Kombinationsmöglichkeiten.
Wir beschlossen zu "fusionieren" und gründeten die Ateliergemeinschaft Stahl und Farbe.